| Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V.
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Olympische Spiele und Dopingskandal sind natürlich Brennpunkte, in welche die Sportmedizin involviert ist. Wollte man den Medien Glauben schenken, dann würden Hochleistungssport und Dopingproblerne nahezu die gesamte Sportmedizin in Anspruch nehmen.
Dem ist nicht so.
Gott sei Dank macht die Arbeit des Sportarztes im Breitensport, der Umgang mit unseren sportlichen Patienten und Breitensportlern, noch immer mehr als 95 % der gesamten sportärztlichen Tätigkeit aus. Zumindest gilt dies für unsere Mitglieder: mehr als 90 % von ihnen arbeiten im Krankenhaus oder in ihrer eigenen Praxis. Nur sehr wenige sind über sportmedizinische Institute, Universitäten, Hochschulen oder nationale Sportverbände hauptsächlich im Sport tätig. In diesen Bereichen sieht es natürlich anders aus. Hier werden Erkenntnisse aus dem Hochleistungssport gewonnen, die für uns in der Alltagspraxis nicht mehr wegzudenken sind. In diesem Zusammenhang denke ich zum Beispiel an die Leistungsdiagnostik mit und ohne Laktatmessung.
Wir benötigen diese Erkenntnisse, denn immer mehr Breitensportler lesen von den großen Erfolgen der Spitzenathleten und lassen sich durch diese zu eigenen Aktivitäten anregen.
Deshalb leben wir auch im Jahr 2003 wieder in enger Symbiose mit Wissenschaft und Forschung und versuchen, deren Erkenntnisse in den angebotenen Kursen an Sie weiterzugeben.
Mit den besten Wünschen für ein gutes Jahr der Weiterbildung und Fortbildung im Jahr 2003,
Dr. med. Helmut Pabst
Vizepräsident und Weiterbildungsreferent des Bayerischen Sportärzteverbandes e.V.
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